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	<description>Für ein stressfreies Miteinander von Mensch und Hund</description>
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		<title>Getestet: Die biologische Aufbaukur von Heel für Senioren</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund & Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kam der Tag, da teilte mir meine Tierheilpraktikerin mit, daß es um Flavios Organe, Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Herz, nicht mehr so gut bestellt wäre. Ausgetestet hat sie dies mittels einer Bioresonanz-Haaranalyse. Ob Bioresonanz nun was bringt oder Humbug ist, darüber lässt sich streiten und das soll auch nicht Thema hier sein. Fakt war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kam der Tag, da teilte mir meine Tierheilpraktikerin mit, daß es um Flavios Organe, Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Herz, nicht mehr so gut bestellt wäre. Ausgetestet hat sie dies mittels einer Bioresonanz-Haaranalyse. Ob Bioresonanz nun was bringt oder Humbug ist, darüber lässt sich streiten und das soll auch nicht Thema hier sein.</p>
<p>Fakt war jedenfalls, daß auch mir nicht entgangen war, daß Flavios Urin dunkler, der Kot dünner und die Ausdauer weniger geworden waren. Flavio ist mein zwischenzeitlich ca. 13 Jahre alter Maremmanorüde, den ich vor zwei Jahren aus einem italienischen Canile übernommen habe. Lebensfroh und für sein Alter noch erstaunlich munter, aber eben mit Altlasten aus dem Canile&#8230;</p>
<p>Was tun? <a href="http://www.tierheilpraxis-feuerbach.de" target="_blank">Sabine Küntzel</a>, meine Tierheilpraktikerin, empfahl mir die biologische Aufbaukur von Heel für Senioren. Und da mir mein Senior sehr am Herzen liegt, habe ich nicht lange gezögert und die Kur über eine Internetapotheke bestellt.</p>
<p>Sie besteht aus sechs verschiedenen Komplexmitteln.</p>
<p>1. Hepar comp. Heel / Ampullen<br />
2. Solidago comp. Heel /Ampullen<br />
3. Ubichinon comp. /Ampullen<br />
4. Coenzyme comp. Heel /Ampullen<br />
5. Lymphomyosot comp. / Tropfen<br />
6. Gallium-Heel / Tropfen (hier ad us vet.)</p>
<p>Über einen Zeitraum von sechs Wochen hat Flavio diese Kur bekommen. Die Tropfen täglich, zweimal wöchentlich die Ampullen. Diese habe ich nicht gespritzt, sondern im oral mittels einer 10ml Spritze verabreicht &#8211; alles gemischt und jeweils ca. 4ml davon in&#8217;s Maul. Bei Flavio ist das kein Problem. Er freut sich über alles, was in sein Maul wandert. Nur das Gallium-Heel mochte er garnicht. Und in der Tat, es schmeckt auch am scheusslichsten von allen Mitteln. Ich habe sie nämlich auch probiert <img src='http://www.dogjumper.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Für eine &#8220;ad us vet&#8221; Variante hätte ich mir einen etwas tierfreundlicheren Geschmack gewünscht.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Seniorenkur ist absolut verblüffend. Nach ca. 10 Tagen sah man bei Flavio eine deutliche Verbesserung seines Allgemeinzustandes. Er wurde zusehends fitter, Verdauung super, Urin normal und das Tollste, Flavio, mein halbes Hemd, nimmt zu. Mittlerweile sieht er ganz propper aus, nicht mehr wie ein Hungerhaken und er scheint sich pudel- pardon &#8211; maremmanowohl zu fühlen in seiner Haut.</p>
<p>Natürlich macht auch diese Kur aus einem 13 jährigen Hund keinen jungen Hüpfer mehr. Das muß jedem klar sein. Was sie aber bei uns bewirkt hat ist eine deutlich erhöhte Vitalität und eine sichtbare Verbesserung der Lebensqualität. Und nur das zählt.</p>
<p>Ich kann diese Kur wirklich empfehlen, rate aber jedem dringend an, sich vorher mit seinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker abzusprechen!</p>
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		<title>Getestet: Das Anti-Parasit Halsband von Bogacare</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum klettern die Aussentemperaturen über die sieben Grad Marke, sind sie auch schon wieder aktiv und beißlustig &#8211; unsere kleinen Freunde, die ZECKEN. Gut getarnt und kaum sichtbar hocken sie im Gras und lauern auf ihr nächstes Opfer. Kommt dieses dann völlig ahnungslos daherspaziert, wird sich flugs dran festgeklammert, eine Stelle gesucht, an der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum klettern die Aussentemperaturen über die sieben Grad Marke, sind sie auch schon wieder aktiv und beißlustig &#8211; unsere kleinen Freunde, die ZECKEN. Gut getarnt und kaum sichtbar hocken sie im Gras und lauern auf ihr nächstes Opfer. Kommt dieses dann völlig ahnungslos daherspaziert, wird sich flugs dran festgeklammert, eine Stelle gesucht, an der die Haut besonders dünn ist und dann &#8211; zack- wird zugebissen und sich gelabt. Ist die Zecke dann schön prall und rund, dies ist nach rund 15 Tagen der Fall, lässt sie sich plumpsen und kann, wenn es nicht zur Eiablage kommt, bis zu zehn Jahre mit einer Blutmahlzeit überleben. &#8220;Prost Mahlzeit&#8221; kann ich da nur sagen.</p>
<p>Um der Plage Herr zu werden, habe ich bei meinen Hunden schon alles mögliche ausprobiert. Exspot und Advantix z. B.. Das hilft und es verirren sich nur wenig Zecken auf den Hund. Allerdings handelt es sich bei diesen Mitteln um Nervengifte. Und da ich einen 13 Jahre alten Maremmanen habe, dem ich derlei Dinge nicht mehr antun möchte und überhaupt finde, daß zu viel Chemie unseren Hunden schadet, habe ich alternativ diverse andere Mittel ausprobiert. Dieses Jahr war es das <strong>Anti-Parasit Halsband</strong> von <strong>Bogacare</strong>.</p>
<p>Dieses Halsband enthält Margosa und Geraniol, einen natürlichen, abwehrenden Schutz gegen Zecken, Flöhe und Milben. Diese stark repellierenden, pflanzlichen Wirkstoffe werden laufend freigesetzt und entfalten so ihre optimale Wirkung. Bis zu 3 Monate wirksam. Das verspricht die Packung. Man kann dies überall im Internet nachlesen.</p>
<p>Fand ich gut und hab&#8217;s gekauft. Das kleine Halsband mit 55cm Länge für meine Hündin und das lange Halsband mit 65cm Länge für den Senioren. Schon beim Auspacken roch es &#8220;sehr natürlich&#8221;  nach den Ölen. Meine Hunde sind erstmal geflüchtet und fanden die Halsbänder garnicht so toll. Es brauchte ein wenig Überredungskunst und eine Zeit der Gewöhnung, bis sie die Halsbänder akzeptierten. Die ersten Tagen waren tatsächlich keine Zecken mehr auf den Hunden zu finden. Dafür rochen sie sehr streng. Weder sie noch ich mochten den Geruch. Nach weiteren zehn Tagen nahm mit steigenden Temperaturen auch die Zeckenaktivität zu. Sie tummelten sich nun in Scharen auf den Wiesen, im Unterholz und leider auch auf meinen Hunden. So blieb nur wieder die gute alte Methode des Absammelns als letzte Alternative zu Exspot und Konsorten. Die Halsbänder jedenfalls halten die Zecken nicht vom Beißen ab und nachdem meine Hündin Pandora direkt unter dem Halsband eine Zecke sitzen hatte denke ich, daß wir zukünftig auch ohne Halsbänder zurecht kommen werden.</p>
<p>Mein Fazit: Das Geld für die Halsbänder kann man sparen und seinem Hund dafür lieber einen leckeren Kauknochen kaufen. Davon haben alle mehr!</p>
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		<title>Angeleinter Hund löst Panik in Berliner Park aus</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Traumatisierte Kinder, schockierte Erwachsene und geistesgegenwärtige Beamte: Das gedankenlose Verhalten eines Berliner Hundehalters löste einen Großeinsatz der Polizei in einer Parkanlage aus. Von Jean Gnatzig Gespenstische Szenen spielten sich gestern in einer Parkanlage mitten in Berlin ab. Nach einer Massenpanik musste ein Großaufgebot der Polizei das Gelände weiträumig evakuieren. Den Angaben der Beamten zufolge bestand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traumatisierte Kinder, schockierte Erwachsene und geistesgegenwärtige Beamte: Das gedankenlose Verhalten eines Berliner Hundehalters löste einen Großeinsatz der Polizei in einer Parkanlage aus.</strong> <em>Von Jean Gnatzig</em></p>
<p id="p0">Gespenstische Szenen spielten sich gestern in einer Parkanlage mitten in Berlin ab. Nach einer Massenpanik musste ein Großaufgebot der Polizei das Gelände weiträumig evakuieren. Den Angaben der Beamten zufolge bestand sogar Gefahr fürs Regierungsviertel.</p>
<p><strong>&#8220;So etwas habe ich hier noch nie gesehen!&#8221;</strong></p>
<p id="p2">Auslöser für den spektakulären Einsatz war der Notruf eines Joggers, der gegen 17 Uhr eine beunruhigende Entdeckung gemacht hatte: Mitten im Park, nicht weit entfernt von einem stark frequentierten Kinderspielplatz, befand sich ein Hund an der Leine. &#8220;So etwas habe ich in einem Berliner Park noch nie gesehen&#8221;, gab der Jogger nachher zu Protokoll.</p>
<p id="p3">Als er die Umstehenden warnen wollte, löste das eine Massenpanik aus. &#8220;Ich nahm nur mein Kind unter die Arme und lief schnell weg&#8221;, erinnert sich eine Mutter, &#8220;ich dachte mir nur: Was für eine Bestie muss das sein! In Berliner Grünanlagen werden ja normalerweise nicht mal Leoparden oder weiße Haie angeleint.&#8221;</p>
<p><strong>Scharfschütze bereinigt Situation</strong></p>
<p id="p5">Die alarmierte Polizei reagierte glücklicherweise geistesgegenwärtig. Einem extra eingeflogenen Scharfschützen gelang es, das Tier mit einem Betäubungsgewehr kampfunfähig zu machen. Anschließend entriss ein Sondereinsatzkommando dem Hundebesitzer die Leine.</p>
<p id="p6">Der überwältigte Hundehalter will von einem Fehlverhalten seinerseits nichts wissen. Über seine Anwälte ließ er ausrichten, dass es nun mal in der Natur seines Jack Russell Terriers liege, mit Leinchen Gassi gehen zu wollen. &#8220;Dass alles andere nicht artgerecht für Püppi wäre, verstehen diese Hundehasser anscheinend nicht!&#8221;</p>
<p><strong>Kampfhundfreunde distanzieren sich</strong></p>
<p id="p8">Worte, die auf das Unverständnis vieler Hundebesitzer stoßen. &#8220;Dieses Anleinen ist eine gefährliche Unsitte einer gestörten Minderheit, von der wir uns ausdrücklich distanzieren möchten&#8221;, sagt das langjährige Kampfhundspielzeug Atze Manikowski.</p>
<p id="p9">Immerhin setzt jetzt allmählich ein Umdenken in der Hauptstadt ein. Bis auf weiteres sollen in Berliner Parks und Grünanlagen kostenlos Messer ausgelegt werden. &#8220;Dabei handelt es sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme&#8221;, so die Verwaltung, &#8220;im Fall der Fälle können sich die Bürger damit gegen die Hundeleinen wehren.&#8221;</p>
<p>Gefunden auf: <a href="http://www.welt.de" target="_blank">www.welt.de</a> am 20.04.12 &#8211; einfach köstlich!!!</p>
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		<title>Köpfchen statt Knöpfchen&#8230;</title>
		<link>http://www.dogjumper.de/2012/03/kopfchen-statt-knopfchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 18:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hund & Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.</p>
<p align="justify">Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt&#8230; und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll&#8230; und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!</p>
<p align="justify">Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:</p>
<p align="justify">Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!</p>
<p align="justify">Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären&#8230; Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.</p>
<p align="justify">Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlesäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist&#8230;</p>
<p align="justify">Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.</p>
<p align="justify">Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.</p>
<p align="justify">Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.</p>
<p align="right"><em>© Clarissa v. Reinhardt<br />
animal learn</em></p>
<p style="text-align: left;" align="right"><strong>Das gilt auch für Stachelhalsbänder, Zughalsbänder, Kettenwürger, Reizstromgeräte und ähnliche, mittelalterliche &#8220;Hundefolterinstrumente&#8221;!!</strong></p>
<p style="text-align: left;" align="right">(Anmerkung von admin)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles lecker oder was?</title>
		<link>http://www.dogjumper.de/2012/02/alles-lecker-oder-was/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 12:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen stolperte ich über einen Artikel in der Bild-Zeitung: Brauerei-Festival in Vietnam: In Hanoi gibt es Hund zum Bier Und darunter prangte dieses Bild: Überflüssig zu erwähnen, daß mir sofort die Galle hochkochte und das fertig formulierte Pauschalurteil über die asiatische Bevölkerung nicht lange auf sich warten ließ. Bei näherer Betrachtung hat dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen stolperte ich über einen Artikel in der Bild-Zeitung:</p>
<h2 id="cover">Brauerei-Festival in Vietnam:<br />
In Hanoi gibt es Hund zum Bier</h2>
<p>Und darunter prangte dieses Bild:</p>
<div style="text-align: left;">
<div id="attachment_334" class="wp-caption alignleft" style="width: 309px"><a href="http://www.dogjumper.de/2012/02/alles-lecker-oder-was/hund-2/" rel="attachment wp-att-334"><img class="size-full wp-image-334" title="Gegrillter Hund in Hanoi" src="http://www.dogjumper.de/wp-content/uploads/2012/02/hund1.jpg" alt="Gegrillter Hund" width="299" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Gegrillter Hund auf einem Markt in Hanoi</p></div>
<p>Überflüssig zu erwähnen, daß mir sofort die Galle hochkochte und das fertig formulierte Pauschalurteil über die asiatische Bevölkerung nicht lange auf sich warten ließ.</p>
<p>Bei näherer Betrachtung hat dieses Pauschalurteil jedoch keinen Bestand. Denn Hundefleisch wurde und wird auch in Europa gegessen. Zum Beispiel in der Schweiz. Dort ist zwar der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch verboten, essen darf dort aber jeder seine Haustiere. Und sie werden gegessen. Berner Sennenhund, Appenzeller und Rottweiler, denn da ist viel dran. Auch in Deutschland wurden bis um 1900 herum Hunde und Katzen für den Verzehr geschlachtet.</p>
<p>Nun mag man sich im ersten Moment fürchterlich über diese Barbarei aufregen. Aber im zweiten Moment muß man sich doch sofort fragen, ob das, was wir mit unseren Nutztieren anstellen nicht genauso barbarisch ist. Für viele Menschen sind Hunde ebenso Nutztiere, wie Pferde, Kühe, Schweine, Schafe und Geflügel. Und diese Tiere darf man essen. Doch für alle Menschen, die eine emotionale Bindung an ihr Tier haben, ist dies natürlich grausam und barbarisch.</p>
<p>In unserem Kulturkreis ist es nicht üblich, eine emotionale Bindung an z. B. ein Schwein zu haben. Noch nicht. Denn die Zahl derer, die sich z. B. ein Minischwein oder ein Hängebauchschwein als Haustier halten, steigt stetig.  Aus Untersuchungen wissen wir auch, daß Schweine zwar sturer als Hunde, aber ebenso lernfähig sind. Ganz zu schweigen davon, daß sie Angst, Schmerzen und Freude empfinden können. Wie unser Hund oder unsere Katze. Und muß nicht jedem Schweineliebhaber bei so einem Anblick ebenfalls die Galle hochkochen&#8230;</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption alignleft" style="width: 309px"><a href="http://www.dogjumper.de/2012/02/alles-lecker-oder-was/spanferkel/" rel="attachment wp-att-329"><img class="size-full wp-image-329 " title="Spanferkel" src="http://www.dogjumper.de/wp-content/uploads/2012/02/spanferkel.jpg" alt="Gegrilltes Spanferkel" width="299" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Gegrilltes Spanferkel</p></div>
</div>
<p>Ich bin nun nicht explizit jemand, der sich ein Schwein halten würde. Aber auch mir wird es beim Anblick des Spanferkels schlecht, zumal ich seit fast dreissig Jahren Vegetarierin bin.</p>
<p>Was mich auch ein wenig erschüttert, ist die Doppelmoral, die Art und Weise, mit der Leben in lebens- und liebenswertes Leben oder in Leben, bei dem es egal ist, wie man damit ungeht, eingeteilt wird. Das eine Leben darf unter grausamsten Bedingungen gemästet und dann für den Verzehr ausgelöscht werden. Für das andere Leben, zum Beispiel das Leben unseres Hundes, geben wir Unsummen für Nahrung und Zubehör aus und echauffieren uns wenn wir lesen müssen, daß unser Liebling in manchen Ländern auf der Speisekarte steht.</p>
<p>Das eine Leben landet auf dem Grill und wird gegessen, das andere Leben wird bei Tod kremiert und landet in der Urne auf dem heimischen Kamin.</p>
<p>Tatsache ist, das unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Präferenzen bei der Auswahl ihrer Nahrung haben. Ein moralischer Wandel zeichnet sich jedoch ab. Tatsache ist auch, dass alle Tiere, egal ob sie nun sogenannte Nutz- oder Haustiere sind, Schmerzen, Leid und Angst empfinden können. Und eine Tatsache ist auch, daß alle Tiere Teil unserer Lebenswelt sind. Sie sind Teil der Schöpfung, wer immer auch ihr Schöpfer war.  Das ist eine reine Glaubensfrage. Und sie bevölkerten die Erde lange vor uns. Wir sollten <strong>ALLEN</strong> Lebewesen mehr Achtung und Respekt zollen.</p>
<p>Und wir sollten unseren Kindern beim nächsten Grillfest erklären, daß &#8220;Bratmaxe&#8221; ein Schwein war, welches unter unsäglich erbärmlichen Bedingungen gemästet und getötet wurde! Vielleicht vergeht ja dann dem einen oder anderen Kinder die Lust auf den fröhlichen &#8220;Bratmaxe&#8221;!</p>
<p>Wer es ertragen kann, der kann den Film <a title="Earthlings" href="http://www.youtube.com/watch?v=gT3KdBOmKKo" target="_blank">&#8220;Earthlings&#8221;</a> auf YouTube ansehen.</p>
<p>“Earthlings” ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. “nicht-menschlichen Versorgern”. Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix (“Gladiator”), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.</p>
<p>Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. “Earthlings” verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht.</p>
<p>Wir Menschen sollten uns schämen!</p>
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